Unsere SUP-Spendenaktion „Stand up for Ubomi“ war ein großartiges Gemeinschaftserlebnis

Tide, Wetter, Material, Laune: Alles stimmte auf den Punkt, als 56 Menschen am 14. September 2019 zu ihren Paddeln griffen, um von Neuharlingersiel nach Wangerooge zu fahren. Nicht in Kanus, sondern auf Mega-SUPs, was für einiges Aufsehen sorgte. Kinder und Erwachsene aus mehreren Ländern machten sich auf den Weg mit dem Ziel, gemeinsam etwas zu erleben, auf die Arbeit von UBOMI aufmerksam zu machen – und nebenbei Spenden zu sammeln.

Mega-SUPs sind rollstuhltauglich und kippsicher

Gepaddelt wurde auf sogenannten Mega-SUPs. Diese speziellen Boards können nicht kippen und auf ihnen lässt sich auch ein Rollstuhl sicher befestigen. Es war uns wichtig, dass möglichst viele Menschen mitmachen können. Toll, dass eine Frau extra aus Berlin angereist kam, um diese Möglichkeit zu nutzen! Mit von der Partie waren Mitarbeiter*innen unseres Hauptpartners, den Jugendherbergen zwischen Weser und Ems, mit vielen Freunden und Bekannten und einige Jugendherbergsgäste. Sogar zwei Hunde waren dabei, allerdings in den Begleitbooten.

Die Herausforderung: 16 Kilometer übers Meer

Vielleicht erinnert ihr euch: Bei der ersten SUP-Tour 2018 sind wir auf der Ems von Geeste nach Meppen gepaddelt. Im Vergleich dazu war die diesjährige Strecke zwischen Neuharlingersiel und Wangerooge eine ganz neue Herausforderung: 16 Kilometer über das offene Meer! Zunächst mussten rund 1.600 Liter Luft in die Boards gepumpt werden. Um 12 Uhr ging es am Strand von Neuharlingersiel bei Windloop los. Selbstverständlich waren alle mit Schwimmwesten und UBOMI-Shirts ausgestattet – für die Sicherheit und für die Sichtbarkeit! Ganz praktisch war auch, dass wir Begleitboote dabeihatten, denn tatsächlich musste dann und wann ein Brett aus der Strömung gezogen werden. Wir wollten ja doch alle zusammen am Wangerooger Weststrand ankommen. Den hatten wir die ganze Zeit im Blick und erreichten ihn, trotz Picknickpausen unterwegs, in weniger als den geplanten vier Stunden!

Party für die Held*innen der Seefahrt

Was für ein Empfang am Wangerooger Weststrand! Dort und später vor der Jugendherberge hatten sich eine Menge Menschen versammelt, auch afrikanische Trommelklänge waren zu hören, man tanzte. Weil eine Mitarbeiterin der Jugendherberge in einer Band spielt, kamen wir sogar in den Genuss von Livemusik! Dazu Grillen und Chillen, was gibt es Schöneres, wenn man sich sportlich verausgabt hat! Nach der Übernachtung in der Jugendherberge Wangerooge ging es am nächsten morgen zurück – diesmal mit der Fähre.

Wir bekommen alle so viel zurück

Was für ein herrlicher Tag! Das grandiose Gemeinschaftserlebnis hat uns darin bestärkt, dass man gemeinsam ganz viel schaffen kann. Auch für UBOMI: Rund 1.500 Euro kamen durch Teilnahmegebühren und über die Spendenbox am Grillabend zusammen. Damit können wir unseren Kindern in den UBOMI-Häusern einen ganzen Monat eine Mahlzeit anbieten!

Wir danken den Partnern, die dieses Erlebnis gefördert und möglich gemacht haben:

  • Die Jugendherbergen im Nordwesten (Hauptpartner des Projekts)
  • Aktion Mensch
  • SOV Lüneburg e.V.
  • Nature-Guides
  • Landessportbund Niedersachsen
  • 360 Grad Outdoor Education Team
  • DJH-Stiftung

Ein besonderer Dank geht an alle, die dieses Event mit ihrer Unterstützung zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben:

  • an die Jugendherberge Wangerooge für die Organisation einer ganz tollen Paddler-Party und eines super Barbecues, für die Übernachtungsmöglichkeit und eine spitzenmäßige Rundum-Versorgung aller Teilnehmer
  • an die Jugendherberge Esens-Bensersiel für die Einladung aller Weitangereisten zur Übernachtung am Vorabend, die Gastfreundschaft und den Kaffeeservice am Strand
  • an „Dizzy Heights“ für ein geniales Live-Konzert, das uns ganz schön eingeheizt hat und das ein tolles Geschenk für Ubomi war
  • an Nature-Guides für die professionelle Begleitung über die Nordsee und dafür, dass wir für den guten Zweck gemeinsam immer wieder verrückte Ideen aushecken
  • an alle Mitpaddler, die dieses Event zu einem ganz besonderen Gemeinschaftserlebnis gemacht haben.

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