Ubomi: eine Chance für Kinder

In den südafrikanischen Townships Khayelitsha und Gugulethu herrschen – wie in allen Townships – Armut, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Am meisten leiden darunter die Kinder. Für sie kann von Chancengleichheit keine Rede sein. Vielen Kindern mangelt es an elementaren Dingen wie Essen, Schlafplätzen, gesundheitlicher Versorgung und Bildung. Sie sind fast immer auf sich gestellt und verbringen ihre Zeit auf der Straße, einem gefährlichen Ort. Oft sind sie verwaist und müssen sich ganz allein durchs Leben schlagen. In unseren Ubomi-Häusern bekommen die Kinder neben familiärer Wärme ein warmes und gesundes Essen, Hausaufgabenbetreuung und Sprachunterricht, Life Skills-Training sowie Spiel-, Sport und Kreativangebote – und eine Chance auf (Über-)Leben.

Für und mit den Menschen im Township

Unseren ersten beiden Ubomis sollen schnell weitere folgen. Wie Inseln sollen die Häuser zentral in den Township-Gemeinschaften (Communities) mit fünfzig bis hundert Familien wirken. Die Anbindung an die Township-Communities ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor – sowohl bei der Planung als auch beim Betrieb: Ziel ist, die Menschen vor Ort ihren Kompetenzen entsprechend zu schulen und in die Arbeit einzubinden. So kann die Betreuung und die Versorgung der Kinder im Ubomi von dafür qualifizierten Township-Bewohnern übernommen werden.

Bei der Betreuung der Kinder binden wir auch die Jugendlichen ein. Diese werden zum Beispiel über unsere Partner aus- und fortgebildet. So können wir über unsere reguläre Altersgruppe der 7- bis 11-Jährigen hinaus auch den Jugendlichen einen Ort bieten, an dem sie sich weiterentwickeln können.

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Khayelitsha in Kapstadt